Es hatte schon einige Jahre gedauert, bis endlich wieder ein Termin für ein Fränkisch-Südtiroler Musikantentreffen, diesmal in Gufidaun, zwischen Schwarzenbruck und der Patengemeinde in Gufidaun gefunden werden konnte. 


Drei Gruppen aus Franken - „Der Bauernfünfer“ aus Burgthann, die Leyher Stubenmusik und Familie Bauer aus Zirndorf - und drei Gruppen aus Südtirol - der Kirchenchor unter der Leitung von F. Unterhofern, die drei Gitsch`n vom Ritten, und die Gufidauner Tanzlmusig - gestalteten ein buntes Programm.

Dieses hatte die fränkische Sprecherin Grid Bach aus den gemeldeten Musik- und Gesangsstückln in Abstimmung mit ihrer Kollegin Heidi Torggler zusammengestellt. Letztere begrüßte im Josef-Telfner-Haus besonders die Schwarzenbrucker Gäste, an der Spitze 1. Bürgermeister Bernd Ernstberger, der sich sehr für das Zustandekommen des Treffens engagiert hatte, 2. Bürgermeisterin Gabriele Beer, Altbürgermeister Albrecht Frister, Partnerschaftsvereinsvorsitzender Erich Deifel, 1. Vorstand der Arbeitsgemeinschaft fränkischer Volksmusik in Mittelfranken Werner Bauer, die Südtiroler Kulturbeauftragte Maria Fink, Ortsvorsteherin Brigitte Messner und Stadtrat Elias Ploner und Ottto Schenk vom Südtiroler Bund der Blasmusik.



Nach dem Auftakt  „In der Klamm“ von der Gufidauner Tanzlmusig sang der Kirchenchor Gufidaun „Zu guater Stund“ und 1. Bürgermeister Bernd Ernstberger dankte allen die mitgewirkt hatten, dass dieser Abend zustande gekommen war. Er berichtete schon von einer guten Herfahrt mit fröhlicher Begeisterung. Die Kulturstadträtin lobte den langjährigen Kulturaustausch zwischen Schwarzenbruck und Gufidaun und nannte diesen Abend ein schönes Patengeschenk. Sie erinnerte auch an die schönen Weihnachtsfeiern in Schule und Kindergarten und der damit verbundenen kleinen Bescherungen durch die Schwarzenbrucker und bedankte sich für diese lebendige Patenschaft seit über 30 Jahre.

Danach gehörte der Abend allein der echten Volksmusik aus Südtirol und Franken, da hörte man “Oma hüpf mal“ oder der „Mond is a Schiffl“, den „Lisotto Walzer“ oder den „Langenberger Marsch“. Werner Bauer brachte danach das Publikum beim „Schwarzen Peter“ zum Mitsingen und ein Ballett im Sitzen zu gestalten so ging es in die Pause mit den „Blauen Augen“ des Bauernfünfers. Das Gesangvereinsteam aus Gufidaun hatte Törggelenessen, feine Kübissuppe oder ein Vesperbrettl zu verschiedenen Getränken im Angebot und immer ein Lächeln.

Nach der Pause begann der Bauernfünfer mit der „Durmgirgl Polka und die Familie Bauer erzählte u. a.- die Geschichte vom „Tröpferlbad“ und die Leyher Stubenmusik bestätigte dies als „a`Traum“ und der Bauernfünfer meinte danach „Hab ich ein Ringelein“. Die Rittner Gitschn fragten dann „Wo sein denn die lustigen Tanzer“ und die Tanzlmusig spielte den „Pfarrwirt Ländler“. Weitere Stückla waren die Leyher Stubenmusik mit „a`Narreder“ und sie ließen den „Spatz“ pfeifen, die Familie Bauer stellte schließlich fest „Der Mensch der lebt vom Essen“.

Die beiden Sprecherinnen Grid und Heidi führten informativ und locker durch das Programm und bedankten sich abschließend bei allen Organisatoren, Chorleiterin, Küchenmeistern, Bedienungen und den Musikanten und Sängerinnen und Sänger, die an diesen Abend nach dem offiziellen Teil noch etliche volksmusikalische Stückla spielten und es durfte auch getanzt werden. Eine gelungene Zusammenkunft und baldiges Wiedersehen wünschten sich alle ob in Schwarzenbruck oder in Gufidaun.

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